| Anwendungsgebiete und Bildbeispiele | Patienteninformation |
Die wesentlichen methodischen Faktoren der Magnetresonanztomographie (Kurzbezeichnungen: MRT, MRI, MR, NMR, andere Bezeichnung: Kernspintomographie, KST) sind:
- ein starkes homogenes Magnetfeld, welchem der Patient beim Liegen im Untersuchungstunnel ausgesetzt ist, (in unserem Institut auf beiden Anlagen 1,5 Tesla stark) und
- ein Radioimpuls, der die durch das Magnetfeld ausgerichteten Wasserstoffatome im Körper (H+ Ionen) ablenkt.
Im Laufe der MR-Untersuchung wird der Radioimpuls verändert. Daraus resultiert je nach chemischder Struktur und molekularer Umgebung der Wasserstoffatome -somit je nach Gewebstyp - ein MR-Signal in unterschiedlicher Stärke, welches in Form elektrischer Ströme registriert wird (Resonanzphänomen). Die verschiedenen starken Signale werden dann von einem Computersystem verarbeitet und auf Bildern (den MR-Bildern) mit unterschiedlichen Graustufen wiedergegeben. Daraus resultieren der Anatomie des Körpers bzw. seiner pathologischen Veränderungen analoge Schnittbilder. Die diagnostische Beurteilung dieser Schnittbilder erfolgt an einer Befundkonsole.
An unserem Zentrum sind 2 MR-Einheiten installiert:
- MR-Gyroscan ACS NT mit dem Aufrüstungsprogramm Intera Release 9 (Philips)
- MR-Magnetom Avanto TIM, 2005 installiert mit besonders kurzem Röhrensystem, an beiden Enden offen, mit entsprechend geringer Klaustrophobietendenz (Siemens)
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